Frühlingskonzert 2026

Ein Frühlingskonzert der besonderen Art

Die Stadtkapelle Westerburg erfreute die zahlreichen Zuhörer zum traditionellen Frühlingskonzert mit leichten, geschichtsträchtigen und unterhaltsamen Musikstücken in der Stadthalle Westerburg. Das Orchester präsentiere ein abwechslungsreiches Programm, dass beim Publikum großen Anklang fand.

Mit dem "Erzherzog Albrecht Marsch", der in Österreich zu den meistgespielten Märschen der Donaumonarchie zählte, wurde das Programm eröffnet. Danach entführte das Orchester die Zuhörer ins Pariser Leben mit der Operette "La Vie Parisienne", bevor es weiter nach Innsbruck mit dem geschichtsträchtigen Musikstück "Tirol 1808" ging, das vom Aufstand der Tiroler gegen Napoleon berichtete.

Das letzte Musikstück vor der Pause, der "Fackeltanz Nr. 1 in B-Dur" wurde mit begeistertem Applaus des Publikums aufgenommen.

Frisch gestärkt verwöhnte die Stadtkapelle die Zuhörer mit dem "Taxis Marsch", der dem bayerischen General Theodor Fürst von Thurn und Taxis gewidmet ist. Der Dirigent Mario Koch, der zusammen mit Sylvia Kaiser durch das Programm führte, berichtete, dass er selbst schon bei einer Parade der Bundeswehr im Schloss der Fürsten Thurn und Taxis als aktiver Musiker dabei sein durfte.

Einen hohen Wiedererkennungswert hatte das Publikum bei den bekannten Melodien aus dem Musical "Les Misérables", bei dem leise mit gesummt wurde - und leise ging es weiter mit "The Sound of Silence", der hervorragend von verschiedenen Solisten interpretiert wurde. Das Konzert wurde, so wie es begann, mit einem Marsch zu Ehren des Komponisten Hermann Ludwig Blankenburg, dem "Abschied der Gladiatoren" beendet.

Der gelungene Abend wurde, aufgrund des lang anhaltenden Applauses, mit den beiden Zugaben "Eine letzte Runde" und dem "Regimentsgruß" beendet.

Die vielseitigen und anspruchsvollen Musikstücke und die lockere Präsentation sorgten im Anschluss für positiven Gesprächsstoff bei Publikum und Musikern.

Foto: Ulrike Preis
Foto: Ulrike Preis
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